Zu Hauptinhalten überspringen

Cookie Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um die grundlegenden Funktionalitäten der Website zu gewährleisten und Ihr Online-Erlebnis zu verbessern. Sie können jederzeit die Verwendung der Cookies konfigurieren und akzeptieren oder Ihre Zustimmungsoptionen ändern.

Notwendige

Präferenzen

Analysen und Statistiken

Marketing

Testplanung

Das Ausbaukonzept für den Bahnhof Winterthur zeigt auf, wie die Bahn- und Publikumsanlagen im Zeitraum 2045+ ausgebaut werden sollen. Für die öffentlichen Räume, das verträgliche Nebeneinander aller Verkehrsträger und die Neuorganisation der Bushaltestellen im umliegenden Stadtraum fehlen hingegen konkretere Entwicklungsvorstellungen. Eine Testplanung soll nun Lösungen aufzeigen. Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen zur Testplanung, zum Ablauf, zu den Fragestellungen und vieles mehr.

Eine Testplanung ist ein Planungsverfahren, bei dem die Stadt mehrere Bearbeitungsteams beauftragt, Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Ziel ist es, eine Gesamtstrategie für den Stadtraum HB zu erarbeiten. Dabei werden verschiedene Themen berücksichtigt: die Gestaltung der öffentlichen Räume, Sicherheit und Klimaanpassung, die Neuorganisation der Bushaltestellen, Lösungen für Fuss- und Veloverkehr und die Einordnung der übrigen Verkehrsmittel. 

Während der Testplanung ist eine Mitwirkung der Bevölkerung vorgesehen. Nähere Details dazu, wie Sie sich am Prozess beteiligen können, finden Sie auf der Seite Mitwirkung.

Gesamtprozess

Die Testplanung ist der erste von vielen Schritten für die Zukunft des Stadtraums HB. Die Resultate der Testplanung werden in einer Synthese zusammengefasst. Das heisst, dass die wichtigsten Erkenntnisse und Lösungen festgehalten werden, so dass die Stossrichtung der zukünftigen Planung, aber auch offene Fragen, bekannt sind. Auf dieser Grundlage kann ab dem Jahr 2028 dann der Entscheid zum Bahnhofausbau erfolgen: Es stehen aktuell noch zwei Varianten zur Diskussion (vgl. dazu die Seite Bahnhofausbau). Mit dem definitiven Entscheid, welche der beiden Ausbauvarianten weiterverfolgt werden soll, kann dann der neue Masterplan erarbeitet werden. Der Masterplan ist das zentrale Dokument, um alle nachfolgenden Projekte zu koordinieren und eine Gesamtsicht zu ermöglichen. Er wird ab 2029 erarbeitet und basiert auf den Erkenntnissen der Testplanung bzw. der Synthese. Mit dem Masterplan als Grundlage kann ab den 2030er-Jahren die Umsetzung erfolgen. Einige Projekte werden früher, andere später umgesetzt.

Perimeter

Der Bearbeitungsperimeter Stadtraum Bahnhof Winterthur umfasst die drei Vertiefungsräume Bahnhofplatz bis St.-Georgen-Platz (violett), Rudolfstrasse (grün) und die Personenunterführung (PU) Süd (rot). Der Betrachtungsperimeter ist deutlich weiter gefasst und umfasst die gelben Pfeile, welche die wichtigsten angrenzenden Quartiere und Entwicklungsareale anzeigen. Von diesen aus ist mit wachsenden Personenströmen zu rechnen. Das Areal Vogelsang Nord wird in einer separaten Testplanung von der SBB in Zusammenarbeit mit der Stadt Winterthur geplant und ist daher nicht im Bearbeitungsperimeter.

Fragestellungen

Die Bearbeitungsteams müssen im Rahmen der Testplanung verschiedene Fragestellungen beantworten. Einerseits sollen sie eine Gesamtstrategie für den Stadtraum HB aufzeigen. Andererseits sind konkrete Vorstellungen für die einzelnen Vertiefungsräume zu entwickeln. Es geht dabei insbesondere um die nachfolgenden Schwerpunktthemen:

  • Nutzung und Gestaltung öffentlicher Räume mit hoher Gewichtung identitätsstiftender, stadträumlicher, sozialer und stadtklimatischer Aspekte

  • Zusammenspiel aller Mobilitätsformen (u.a. Zufussgehende, Velo, Bus)

  • Neuorganisation Bushaltestellen (Einbindung der Bushaltestellen und Zufahrten in den Stadtraum)

  • Veloparkierung

Die genauen Fragestellungen und Anforderungen an die Bearbeitungsteams finden sich im öffentlich zugänglichen Programm (auf der Startseite unten unter "Zugehörige Dokumente").

Ablauf

Am 20. Oktober 2025 wurde die Testplanung öffentlich ausgeschrieben, so dass sich alle interessierten Bearbeitungsteams bewerben können. Aus den eingegangenen Bewerbungen werden die geeignetsten ausgewählt. Die Bearbeitungsteams starten Anfang 2026 und beginnen mit dem Grundlagenstudium. Anschliessend bearbeiten sie in drei Bearbeitungsphasen die Aufgabenstellungen. Nach jeder Bearbeitungsphase gibt es einen Echoraum und eine Zwischenbesprechung mit dem Begleitgremium. Diese Besprechungen haben zum Ziel, den Bearbeitungsteams Rückmeldungen zu geben, damit diese ihre Lösungsvorschläge verbessern können. Am Ende des Prozesses startet die Synthese. In dieser werden die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst.

Begleitgremium

Das Begleitgremium hat in der Testplanung eine sehr wichtige Rolle. Es beurteilt die Resultate der Bearbeitungsteams und gibt Hinweise für die weitere Bearbeitung. So stellt es die Berücksichtigung unterschiedlicher Aspekte sowie eine hohe Qualität sicher. Das Begleitgremium ist breit abgestützt und besteht es aus einer Auswahl qualifizierter Fachpersonen:

  • Sachexpert:innen: Sie sind Vertretende der Stadt Winterthur, des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) und der SBB. Sie stellen sicher, dass die Interessen der Stadt bzw. der weiteren Akteure gut berücksichtigt werden.

  • Fachexpert:innen: Sie sind externe Fachleute, welche ausgewiesene Expertise und langjährige Erfahrung in ihrem Themenbereich aufweisen. Sie sind unabhängig von der Stadt und beurteilen das Projekt aus ihrer fachlichen Perspektive.

  • Weitere Expert:innen: Diese sind nicht stimmberechtigt und können bei sehr spezifischen Fragen ergänzende Inputs und Hinweise geben. Sie ergänzen die Sach- und Fachexpert:innen.

Nachfolgend sind die Sach- und Fachexpert:innen namentlich aufgeführt.

Sachexperten:

  • Jens Andersen, Leiter Amt für Städtebau

  • Herbert Elsener, Leiter Mobilität Tiefbauamt         

  • Thomas Nideröst, Direktor Stadtbus

  • Christian Vogt, Leiter Verkehrsplanung ZVV

  • Konrad Streckeisen, SBB Infrastruktur

Fachexpert:innen:

  • Regula Lüscher, Städtebau (Vorsitz)

  • Ursina Fausch, Städtebau   

  • Ruedi Häfliger, Verkehr

  • Marie-Noëlle Adolph, Freiraum

  • Sarah Grossenbacher, Sozialraum

Bearbeitungsteams

Drei interdisziplinäre Bearbeitungsteams entwickeln Ideen für die Zukunft des Stadtraums rund um den Hauptbahnhof. Sie alle weisen sehr gute Kenntnisse in den Fachbereichen Städtebau/Architektur, Verkehrs- und Mobilitätsplanung, Freiraum und Landschaftsarchitektur sowie Sozialraum auf. Es sind:

  • Atelier Corso mit B+S Verkehrsplanung, Uniola Landschaftsarchitektur und Barbara Emmenegger Soziologie & Raum

  • Güller Güller architecture urbanism mit mrs Verkehrsplanung, Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und HSLU, Institut für soziokulturelle Entwicklung

  • urbanista.ch mit agps architecture ltd., Transitec Verkehrsplanung und Sima Breer Landschaftsarchitektur

Bestätigen

Bitte melden Sie sich an

Das Passwort ist zu kurz.

Teilen