Mission 8400 – Winterthur spielend Verbinden
- Problembeschreibung
- Das Projekt zielt darauf ab, drei zentrale Problemzonen in der Stadt Winterthur anzugehen. 1. Soziale Isolation und Gemeinschaftsverlust: Es ist zunehmend zu beobachten, dass sich die Bewohnerinnen und Bewohner Winterthurs immer weniger für lokale Gemeinschaften und Nachbarschaften engagieren. Der fehlende soziale Zusammenhalt – beispielsweise im Quartier – sowie die wachsende Vereinsamung erschweren das städtische Leben. Neue soziale Kontakte zu knüpfen oder Gleichgesinnte zu finden, fällt vielen schwer. 2. Winterthur als Reisestandort: Winterthur zieht Besucher*innen aus der Region hauptsächlich zu Grossanlässen wie der Winterthurer Musikfestwochen oder dem Albanifest Winterthur an. Abseits dieser Veranstaltungen bleibt die Stadt als Reiseziel häufig unentdeckt. 3. Entlastung öffentlicher Dienste: Kleinere Aufgaben und Bagatellfälle summieren sich und führen zu einer unnötigen Belastung der städtischen und sozialen Dienste. Eine stärkere Mitwirkung der Bevölkerung könnte hier entlastend wirken.
- Ansatz zur Problemlösung
- Unsere Lösung ist ein standortbasiertes Spiel mit dem Titel „Mission 8400“. Ziel ist es, eine immersive, virtuelle Welt zu erschaffen, die die Nutzerinnen spielerisch zur aktiven Mitgestaltung der realen Stadt Winterthur motiviert – mit Spass, Abenteuer und Gemeinschaftssinn. Das Szenario spielt in einem fiktiven Winterthur in naher Zukunft: Drei Fraktionen bestimmen das Stadtbild, und die Spielerinnen schliessen sich einer dieser Gruppen an, um Missionen in der realen Welt zu erfüllen. Diese Aufgaben fördern das soziale Miteinander, die Stadtpflege und das kulturelle Engagement. Durch das Abschliessen von Missionen wird die eigene Fraktion gestärkt, und es können Credits erspielt werden. Diese können in ausgewählten Geschäften (Kooperationspartnern) physisch eingelöst werden. Beispiele für Missionen: • Soziale Unterstützung: Botengänge oder Hilfeleistungen für Seniorinnen oder hilfsbedürftige Personen – als Beitrag zur Entlastung des Gesundheits- und Sozialwesens. • Stadtbild- und Umweltpflege: Beseitigung von Schmierereien, Aufräumaktionen nach einem Match des FC Winterthur, Pflege öffentlicher Plätze. • Kulturelle Teilhabe: Unterstützung von Museen und Veranstaltern durch spielerische Missionen, die Engagement und Besucherzahlen steigern. Unterstützt wird der/die Spieler*in von einem KI-Assistenten in Form eines interaktiven Maskottchens, das bei der Erfüllung der Missionen hilft – beispielsweise durch den Kauf von ÖV-Tickets oder das Bereitstellen von Hintergrundinformationen zu den jeweiligen Einsatzorten.
- Geplanter Start
- 01/09/2026
- Geplantes Ende
- 01/09/2027
- Nähere Beschreibung
- Die Idee entstand während des Hack Winterthur, der vom 6. bis 8. Februar mit rund 140 Teilnehmenden stattfand. Die Challenge bestand darin, ein Konzept zu entwickeln, das Winterthur als attraktiven Lebens-, Lern-, Arbeits- und Innovationsraum nachhaltig stärkt. Initiiert wurde der Wettbewerb von Smart City Winterthur 2030 und dem WinLab, vorgestellt von Prof. Vicente Carabias und Lucas Truniger. Ein erster Prototyp kann unter folgender Adresse ausprobiert werden: http://mission8400.smoca.ch/ Weiterentwicklung: Nach dem Hackathon hat sich das Team entschieden, das Projekt weiterzuverfolgen. Mit einem Budget von 20’000 CHF könnte eine erste Version realisiert und online gestellt werden. Die smoca AG kann hierfür ihr Know-how aus über 20 Jahren Erfahrung im Bereich Mobile Development beratend einbringen. Die Entwicklung kann bis zu sechs Monate dauern. Meilenstein 1 - Erster spielbarer Prototyp Wir entwickeln eine erste funktionierende Version der App. Man kann sich einer Fraktion anschliessen und einfache Missionen in Winterthur erledigen, zum Beispiel kleine Aufgaben für die Gemeinschaft, Unterstützung von Veranstaltungen oder Hilfe im Quartier. Meilenstein 2 - Test im kleinen Kreis. Das Team und einige ausgewählte Personen testen die App. Wir prüfen: • Funktioniert alles technisch? • Sind die Missionen verständlich? • Macht das Spiel wirklich Lust, ich in Winterthur zu engagieren? • Fehler werden behoben und Abläufe verbessert. Meilenstein 3 - Erweitertes Testen. Nun dürfen mehr Winterthurer*innen mitmachen, aber noch in einem geschlossenen Rahmen. Die Server laufen bereits richtig, und wir testen, wie gut alles funktioniert, wenn viele gleichzeitig Missionen erfüllen. Meilenstein 4 - Server Tests: Die App wird offiziell in Winterthur getestet. Jetzt kann jede interessierte Person mitmachen. Wir sammeln Rückmeldungen: Welche Missionen kommen gut an? Wo braucht es Verbesserungen? Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit Partnern (z.B. Museen, Stadtwerk, lokale Betriebe)? Die App wird nochmals verbessert und stabilisiert. Meilenstein 5 - Veröffentlichung App-Store: Mission 8400 wird im App Store und im Google Play Store veröffentlicht. Ab jetzt kann jede*r in Winterthur: Einer Fraktion beitreten, Missionen für die Stadt erfüllen, Punkte sammeln. Der Betrieb kann variieren; geplant ist vorerst ein Jahr. Kooperationen: In ersten Gesprächen mit Lucas Truniger wurde dem Team empfohlen, Kooperationen mit gemeindenahen Betrieben einzugehen – beispielsweise mit Spitex, Entsorgungsdiensten, Stadtwerk Winterthur, Grünwerk, dem Technorama, Museen, dem Stadtbus oder dem FC Winterthur. Die Stadt Winterthur könnte dabei helfen, entsprechende Kontakte zu vermitteln. Marketing: Ein konkretes Marketingkonzept steht noch aus und wird in Zusammenarbeit mit der Stadt Winterthur erarbeitet. Um den gewünschten Effekt zu erzielen, muss eine kritische Masse an Spielerinnen und Spielern erreicht werden. Personelle Aufwände während des Betriebs: Eine Moderation ist zwingend erforderlich. Ein entsprechendes Administrationstool wird gleichzeitig entwickelt. „Fraktion Ambassadors“ könnten sich als interne Moderatorinnen und Moderatoren anbieten. Diese Spieler*innen können von der Spielleitung bestimmt werden oder sich durch absolvierte Missionen in diese Position hocharbeiten.
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Technopark, Technoparkstrasse 2, 8400 Winterthur
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