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WinMate - Bessere Bürgerbeteiligung durch digitale Orientierung. Hackathon-Sieger sucht Stadtpartner.

Avatar: Leandro Xavier Pereira Leandro Xavier Pereira

Abgelehnt
Problembeschreibung
Die Schweiz ist eine direkte Demokratie. Sie funktioniert nur, wenn Menschen sich beteiligen. Doch viele tun es nicht. Nicht aus Desinteresse, sondern weil der Kontakt mit der Verwaltung frustrierend sein kann: komplizierte Unterlagen, unklare Zuständigkeiten, die Sorge, etwas falsch zu machen. Diese Frustration blockiert den Zugang zu allen anderen Beteiligungsinstrumenten, die Menschen (rechtlich) zur Verfügung stehen, seien es Volksabstimmungen, Einsprachen, Förderanträge oder auch Co-Kreationsplattformen wie das WinLab. Winterthur investiert in Partizipation: WinLab, digitale Plattformen, Mitgestaltungsformate. Doch diese Angebote erreichen meist jene, die den Zugang bereits kennen. Die Mehrheit der Bevölkerung weiss nicht einmal, dass solche Möglichkeiten existieren, oder gibt nach frustrierenden Erfahrungen mit der Verwaltung auf, bevor sie überhaupt angefangen hat. Dies trifft umso mehr auf Menschen mit Sprachbarrieren, Menschen in schwierigen Situationen und ältere Menschen zu. Das Problem ist nicht mangelndes Angebot. Das Problem ist fehlende Orientierung und die Frustration, die daraus entsteht – und damit fehlende Teilhabe. Ein Recht nicht eingefordert. Eine Leistung nie bezogen. Eine Stimme nicht gehört. Demokratie braucht einen niedrigschwelligen Zugang.
Ansatz zur Problemlösung
Am Hack Winterthur 2026 haben wir einen digitalen Orientierungsassistenten entwickelt und damit die Challenge der Stadt Winterthur gewonne. Die Umfrage und der Prototyp haben aufgezeigt: niederschwellige Orientierung funktioniert. In jeder Sprache, ohne Anmeldung, ohne Hürde. Bürger:innen stellen ihre Fragen in eigenen Worten und erhalten verständliche, situationsbezogene Antworten. Doch ein Hackathon-Prototyp ist kein fertiges Produkt. Und ein digitaler Assistent allein ist nicht die Lösung, er ist ein Werkzeug in einem grösseren System. Unser Ansatz: Wir nutzen bestehende technische Lösungen (Open-Source-KI-Assistenten, städtische, kantonale und Schweizer Plattformen) als Basis und bauen darum herum ein durchdachtes Gesamtkonzept für bessere Bürgerbeteiligung. Das Konzept hat drei Ebenen: (1) Orientierung schaffen. Der digitale Assistent als erste Anlaufstelle, damit Bürger:innen schnell finden, was für sie relevant ist, ohne Frustration. (2) Lernen von beiden Seiten. Der Assistent wird zum Lernwerkzeug: Die Stadt sieht, wo Menschen nicht weiterkommen; die Bürger:innen sehen, was die Stadt anbietet und wo Mitgestaltung möglich ist. (3) Teilhabe ermöglichen – wer regelmässig eine positive, frustrationsfreie Erfahrung gemacht hat, traut sich beim nächsten Mal auch zu mitzuwirken, bei Abstimmungen, Einsprachen, Initiativen, IGs oder Co-Kreation-Workshops.
Geplanter Start
01/03/2026
Geplantes Ende
01/03/2027
Nähere Beschreibung
Wir haben einen funktionierenden Proof of Concept und die Vision, daraus ein skalierbares System zu entwickeln, das für Schweizer Städte replizierbar ist. Unser Team bringt Verwaltungs- und Customer-Care-Erfahrung und technische Expertise in Datenverarbeitung und Software-Entwicklung mit.  Für die nächste Phase setzen wir auf strategische Partnerschaften. Wir bringen die Grundvision, die Verwaltungsperspektive und die Bürgersicht mit. Für die technische Umsetzung arbeiten wir mit spezialisierten Partnern zusammen. Von Winterthur und WinLab erhoffen wir uns: Zugang zu städtischen Inhalten und Fachstellen als Living Lab, den institutionellen Rahmen für eine Pilotphase ab Q3 2026, Förderung (60k CHF) für die technische Umsetzung, Zugang zu weiteren Partnern (bspw. ZHAW, Forschungspartner) und Netzwerken sowie die Möglichkeit, mit echten Nutzer:innen aus verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu testen. Zeitaufwand Kernteam: ca. 2 Tage/Woche über 9–12 Monate. Wir sind offen für Co-Kreation, das Wie entwickeln wir gerne gemeinsam.
#Bildung #Kommunikation #Kultur #Leben #Menschen/Soziales #Mobilität #Regierung #Umwelt
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