GreenTwin Winterthur: Partizipative Zwillinge für ein grünes Winti
- Problembeschreibung
- Winterthur will klimafit werden. Das ist klar. Was fehlt: ein digitales Werkzeug, das zeigt, wie grüne Massnahmen nicht nur auf der Karte wirken, sondern im Alltag unterschiedlicher Menschen. Heute wissen wir oft, wo Hitze, Versiegelung oder fehlende Begrünung ein Problem sind. Was wir weniger gut wissen: Für wen ist welche Massnahme wirklich hilfreich? Versteht eine ältere Person den Nutzen eines kühlen Weges? Hilft zusätzliche Beschattung einer Familie mit Kleinkind? Macht eine entsiegelte Fläche den Schulweg angenehmer? Unterstützt Begrünung lokale KMU oder schafft sie neue Nutzungskonflikte? Wir glauben: Das können wir gemeinsam ändern. Die Idee ist einfach: GreenTwin Winterthur entwickelt einen human-zentrierten digitalen Zwilling für klimaresiliente Quartiere. Er verbindet Quartiersdaten mit synthetischen Persona-Daten. So kann getestet werden, wie Begrünung, Beschattung, Entsiegelung oder Schwammstadt-Elemente auf unterschiedliche Alltagssituationen wirken. Nicht mit echten Personendaten. Sondern mit realitätsnahen, synthetischen Personas. Der GreenTwin macht sichtbar, welche Massnahmen für welche Gruppen verständlich, akzeptabel und nützlich sind. Für ältere Menschen. Für Familien. Für Schüler:innen. Für Pendler:innen. Für KMU. Für Quartiervereine. Nicht als Überwachung. Sondern als Lern-, Simulations- und Validierungswerkzeug. Damit Winterthur grüne Technologien nicht nur plant, sondern gemeinsam testet, versteht und besser umsetzt.
- Ansatz zur Problemlösung
- Mit GreenTwin Winterthur wollen wir einen human-zentrierten digitalen Zwilling für klimaresiliente Quartiere entwickeln, gemeinsam mit der ZHAW, Stadt Winterthur, WinLab-Partnern und lokalen Akteuren. Winterthur arbeitet bereits an Klimaanpassung, Schwammstadt, Begrünung und nachhaltiger Stadtentwicklung. Was fehlt: ein Werkzeug, mit dem grüne Massnahmen vorab aus Sicht unterschiedlicher Menschen getestet und verstanden werden können. Wir bauen darauf auf, mit Quartiersdaten statt Bauchgefühl, mit synthetischen Personas statt echten Personendaten, mit Simulation statt später Korrektur. Die Personas stehen für typische Alltagssituationen: ältere Menschen, Familien, Schulkinder, Pendler:innen, KMU. So können wir erforschen, welche Massnahmen für wen verständlich, nützlich und akzeptabel sind. Wir starten mit einer Pilotphase in einem ausgewählten Quartier. Dort verbinden wir vorhandene Klima-, Raum- und Quartiersdaten mit synthetischen Persona-Profilen. So validieren wir, wie Begrünung, Beschattung, Entsiegelung oder Schwammstadt-Elemente im Alltag wirken könnten. Erst verstehen. Dann testen. Dann skalieren.
- Co-Kreation
- ZHAW, Stadt Winterthur, WinLab, Quartiervereine Winterthur, Stadtgrün Winterthur
- Aktueller Projektstand
- Konzeptphase
- Nächste/r Schritt/e, für die eine WinLab-Förderung benötigt wird
- MVP Entwicklung
- Geplanter Start
- 1.8.2026
- Geplantes Ende
- 31.7.2027
- Budget, das für den/die nächsten Schritte benötigt wird (in CHF)
- 55000
- Welcher Smart City-Fokusbereich wird angesprochen?
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Kollaborative ÖkosystemeGrüne Technologien
- Begründung zum Fokusbereich
- Was wird sonst noch gewünscht/benötigt?
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Theaterstrasse 17, 8400 Winterthur
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