Bioversum - ein interaktiver Lern- und Erlebnisort zur Biodiversität
- Problembeschreibung
- Die Biodiversitätskrise zählt zu den drängendsten ökologischen Herausforderungen unserer Zeit. Obwohl das Wissen um Ursachen und Folgen breit vorhanden ist, wird es im Alltag oft nicht handlungsleitend. Gerade Jugendliche fühlen sich ohnmächtig angesichts der globalen Dimension. Hier setzt das Bioversum an: Durch emotionales Erleben und reflektierendes Lernen wird Selbstwirksamkeit gestärkt und Motivation für eigenes Handeln gefördert.
- Ansatz zur Problemlösung
- Mit dem Escape Room «Die Jagd nach Dr. Mo No» bringt das BioVersum ein Highlight nach Winterthur, das bereits in Liechtenstein tausende Menschen begeistert hat. Ziel des Spiels ist es, die Biodiversitätskrise auf spielerische Weise erlebbar zu machen und den Teilnehmenden zu zeigen, wie komplex, aber auch lösbar die Herausforderungen im Umgang mit dem Artensterben sind. Das Spiel bringt ökologische Inhalte in ein spannendes, kollaboratives Format, das sowohl Spass macht als auch zum Nachdenken anregt. In Winterthur wird das Spiel in vierfacher Ausführung gebaut. So kann eine ganze Schulklasse gleichzeitig in Kleingruppen à 2 bis 6 Personen parallel spielen. Diese Struktur erlaubt es, ein gemeinsames Erlebnis zu schaffen und im Anschluss in der Reflexion auf die unterschiedlichen Lösungsansätze einzugehen. Der Reflexionsraum ist der zweite zentrale Bestandteil des BioVersums. Anders als bei klassischen Escape Rooms endet das Erlebnis hier nicht mit dem Lösen des letzten Rätsels. Vielmehr bietet der Reflexionsraum einen Raum für vertiefte Auseinandersetzung mit den im Spiel behandelten Themen. Die Inhalte des Escape Rooms werden hier kontextualisiert, in Bezug zur realen Welt gesetzt und für die Teilnehmenden greifbar gemacht. Insbesondere für Schulklassen stellt dieser Raum einen grossen Mehrwert dar. Hier können die im Spiel entdeckten Informationen strukturiert eingeordnet und weitergedacht werden. Der Reflexionsraum fördert eine Verbindung zwischen Erlebnis und Erkenntnis und schafft damit einen idealen Anknüpfungspunkt für die Weiterarbeit im Unterricht.
- Co-Kreation
- - Naturwissenschaftliche Gesellschaft Winterthur (NGW) - Geheimgang 188 (Escape Rooms) - Anne Seeger (Graphik) - Lumexus (Kommunikation, Web) - Steiner Sarnen Schweiz (Szenographie)
- Aktueller Projektstand
- Umsetzungs- / Skalierungsphase
- Nächste/r Schritt/e, für die eine WinLab-Förderung benötigt wird
- Der Reflexionsraum soll so geplant und gebaut werden, dass er den Besucher:innen ermöglicht die aus dem Spiel mitgenommene Energie und Emotion in einen Plan umzusetzen: was kann und werde ich beitragen zum Erhalt und zur Förderung der Biodiversität
- Geplanter Start
- 1.8.2026
- Geplantes Ende
- 24.10.2026
- Budget, das für den/die nächsten Schritte benötigt wird (in CHF)
- 50000
- Welcher Smart City-Fokusbereich wird angesprochen?
-
Individuelles lernenKollaborative ÖkosystemeGrüne Technologien
- Begründung zum Fokusbereich
- Was wird sonst noch gewünscht/benötigt?
-
Klosterstrasse 22, 8406 Winterthur
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