Kompotoi Process Intelligence — KI-gestützte Optimierung nachhaltiger Stadtinfrastruktur in Winterthur
- Problembeschreibung
- Städte wie Winterthur stehen vor der Herausforderung, ihre Sanitärinfrastruktur nachhaltiger zu gestalten – bei gleichzeitig steigendem Kostendruck. Kreislauforientierte Sanitärsysteme bieten eine echte Alternative zu chemischen Anlagen: kein Abwasser, kein Chemikalieneinsatz, geschlossener Nährstoffkreislauf. Das Problem: Gegenüber konventionellen Anbietern sind Abläufe, Prozesse und Logistik heute noch langsamer und teurer – nicht wegen des Produkts, sondern wegen unoptimierter Betriebsstrukturen. Solange diese Lücke besteht, kann sich nachhaltige Sanitärinfrastruktur im städtischen Umfeld nicht flächendeckend durchsetzen. Winterthur hat die Chance, diesen Wandel anzuführen – mit einem lokalen KMU als Pionier.
- Ansatz zur Problemlösung
- Im Rahmen einer Masterarbeit an der Berner Fachhochschule (BFH) werden die Betriebsprozesse von Kompotoi AG – Betreiberin von rund 1'400 kreislauforientierten Sanitäreinheiten, teilweise mit täglicher Wartung, darunter auch im Einsatz für die Stadt Winterthur – mit KI-gestützten Systemen präzise analysiert. Die Prozesse mit dem grössten Verbesserungspotenzial werden identifiziert und mit professionellen, langfristig wirksamen Methoden gelöst. Das Herzstück ist eine KI-gestützte Kamera-Monitoring-Infrastruktur an den kritischen Prozessknoten des Betriebs. Die KI analysiert Bewegungsabläufe, erkennt Engpässe und generiert datenbasierte Verbesserungshypothesen. Alles läuft lokal – keine Cloud, keine Datenweitergabe, kein Vendor Lock-in. Ergänzt wird der technische Kern durch klassische Lean-Methoden (Value Stream Mapping, SMED). Die entwickelte Methodik wird anschliessend über den Branchenverband Valoo anderen KMUs im Bereich Sanitärlösungen zur Verfügung gestellt – und ist ebenso auf andere Winterthurer KMUs mit ähnlichen operativen Herausforderungen übertragbar.
- Co-Kreation
- Kompotoi AG (Wirtschaft / Pilotbetrieb) Berner Fachhochschule BFH (Wissenschaft / Masterthesis Hugo Gimenez) Smoca Ag Winterthur (Datenanalysierung) Valoo (Branchenverband / Transfer) Stadt Winterthur (öffentliche Hand / Direktkundin & Pilotstandort) WinLab-Community (Feedback & Vernetzung)
- Aktueller Projektstand
- Umsetzungs- / Skalierungsphase
- Nächste/r Schritt/e, für die eine WinLab-Förderung benötigt wird
- Ich verstehe, die frage nicht ganz!? Der nächste Schritt nach der Finanzierung wäre das GO für das Projekt zu geben. Der erste Schritt vom Projekt wäre das Analysieren der bestehenden Abläufe und Logistikprozessen.
- Geplanter Start
- 1.9.2026
- Geplantes Ende
- 1.9.2027
- Budget, das für den/die nächsten Schritte benötigt wird (in CHF)
- 60000
- Welcher Smart City-Fokusbereich wird angesprochen?
-
Kollaborative ÖkosystemeGrüne Technologien
- Begründung zum Fokusbereich
- Das Projekt verbindet beide Fokusbereiche direkt: Kreislauforientierte Sanitärsysteme sind eine grüne Technologie mit konkretem Einsatz im Stadtgebiet Winterthur – kein Abwasser, kein Chemikalieneinsatz, geschlossener Nährstoffkreislauf. Gleichzeitig ist das Projekt explizit kollaborativ angelegt: BFH, Kompotoi, Valoo, Stadt Winterthur und lokale IT-Partner entwickeln gemeinsam eine Methodik, die über den Einzelfall hinaus wirkt und im Netzwerk geteilt wird.
- Was wird sonst noch gewünscht/benötigt?
- Vernetzung, falls weitere Organisationen von diesem Projekt profitieren könnten!
-
züricherstrasse 254
Teilen