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CityBot - Die Stadt in deiner Hand

Avatar: Thierry Hohmann Thierry Hohmann

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Problembeschreibung
Winterthur wächst und gewinnt laufend neue EinwohnerInnen und steht somit vor der Herausforderung, ihren Charakter, ihr kulturelles Angebot und ihre Geschichte aktuell, bedürfnisorientiert und einfach zugänglich zu machen. Heute gelingt das nur eingeschränkt: Informationen im Internet sind generisch, Bücher und Magazine veralten, und Stadt-Booklets müssen jährlich neu gedruckt werden, ohne dass sie zwischendurch aktualisiert werden können. Zudem beschränken sich die meisten Angebote auf Text und Bild. Dadurch geht der Bezug zwischen Stadt und Menschen verloren: Neuzuziehende finden schwer einen lebendigen Zugang zu ihrer neuen Stadt, lokale Kultur und Gewerbe bleiben wenig sichtbar, und die Stadt kann ihr Angebot nicht dort vermitteln, wo die Menschen es nutzen: auf dem Smartphone, interaktiv und stets aktuell - mit CityBot. So kann Winterthur ihren Charakter authentisch an Bevölkerung und Besuchende bringen. Die Stadt Zug hat genau diese Lücke mit CityBot geschlossen und stellt die App heute allen Neuzuziehenden vor.
Ansatz zur Problemlösung
CityBot bringt eine erprobte Grundlage mit: eine Plattform (headless CMS), auf der die Stadt POIs und Touren einfach im Browser erstellt, sowie eine kostenlose App (Android und iOS), die diese Inhalte in modernem, an Winterthur anpassbarem Design samt integrierter Navigation präsentiert. Plattform- und App-Entwicklung bringt CityBot als Eigenleistung ein. Die WinLab-Förderung fliesst nicht in Basistechnologie, sondern gezielt in den innovativen, Winterthur-spezifischen Teil. Für Winterthur verstehen wir das Projekt bewusst als Reallabor, in dem wir Neues erproben und validieren: 1. Neue Inhaltsformate: Wir testen über Text und Audio hinaus interaktive Formate wie Rätsel und Touren sowie Augmented Reality an ausgewählten Orten. 2. Co-kreativer Inhaltsprozess: Wir entwickeln und erproben gemeinsam mit Stadtentwicklung einen wiederholbaren Prozess, wie qualitativ hochwertige, authentische Stadtinhalte entstehen. Genau hier liegt das übertragbare Lernpotenzial: Der Prozess und die Erkenntnisse lassen sich auf andere Quartiere, Themen und Städte übertragen. 3. Validierung: Wir messen Nutzung der App und ihrer Inhalte und entwickeln diese iterativ mit der Stadtentwicklung weiter. 4. KI Touren: Ergänzend erproben wir KI-gestützte Touren, die sich an Interessen und verfügbarer Zeit der Nutzenden orientieren und Inhalte dialogorientiert vermitteln. So wird aus statischen Routen ein persönliches, interaktives Stadterlebnis. Mit unserem Ansatz bearbeiten wir eine reale Herausforderung der Stadt mit einem innovativen Ansatz und verbreiten die gewonnenen Erkenntnisse. Ganz im Sinne der Smart City Formel. Die App ist datenschutzfreundlich konzipiert: Sie funktioniert vollständig ohne Login und Benutzerkonto, sodass keine personenbezogenen Daten der Nutzenden erhoben werden müssen.
Co-Kreation
Das Team von CityBot aktualisiert die App und das headless CMS und unterstützt beim Einfügen von Inhalten. Wir sind aber keine ExpertInnen bezüglich der Geschichte von Winterthur, und wir machen auch selbst kein Marketing für die Stadt. Deshalb sind wir auf die Hilfe der Stadtentwicklung Winterthur und der lokalen Menschen angewiesen. Dies können HistorikerInnen, PolitikerInnen oder EnthusiastInnen sein, die etwas über Winterthur zu erzählen wissen. Am besten würden wir von WinLab und der Stadtentwicklung Winterthur bei der Suche der besten Inhalte unterstützt werden. Das Marketing für den Launch der App würde ebenfalls am besten von der Stadtentwicklung Winterthur oder dem Tourismusbüro übernommen werden. Ein Pitch, der dazu ganz gut passt, ist Winti OpenDataLab AgentAI.
Aktueller Projektstand
Umsetzungs- / Skalierungsphase
Nächste/r Schritt/e, für die eine WinLab-Förderung benötigt wird
Inhalte für die App wie POIs und Touren müssten von Historikerinnen und EnthusiastInnen erstellt werden, wahrscheinlich unterstütz durch die Stadtverwaltung Winterthur, um die relevanten Inhalte zu filtern und das Stadtbild im besten Licht zu kreieren. Das Budget wird deshalb grösstenteils für diese Inhaltskreation gebraucht.
Geplanter Start
9/1/2026
Geplantes Ende
6/1/2027
Budget, das für den/die nächsten Schritte benötigt wird (in CHF)
50000
Welcher Smart City-Fokusbereich wird angesprochen?
Individuelles lernen
Kollaborative Ökosysteme
Grüne Technologien
Begründung zum Fokusbereich
Individuelles Lernen: CityBot bietet die Möglichkeit, z.B. mit Rätseln und Touren etwas über die Stadt zu lernen, interaktiv, und in eigenem Tempo. Kollaborative Ökosysteme: Inhalte müssen regelmässig aktualisiert werden. Dies beinhaltet z.B. Rückmeldungen von lokalen Menschen in die Inhalts-Kreation einzubinden. Grüne Technologien: CityBot hat eine Ökobilanz von Booklets und der App gemacht (https://citybot.ch/en/blog/sustainability-with-digital-tourism). CO2 wird vor allem gespart, weil für CityBot kein Papier gebraucht wird.
Was wird sonst noch gewünscht/benötigt?
  • Klosbachstrasse 97, 8032 Zürich

CityBot_in_Kuerze.pdf
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