Zu Hauptinhalten überspringen

Cookie Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um die grundlegenden Funktionalitäten der Website zu gewährleisten und dein Online-Erlebnis zu verbessern. Du kannst jederzeit die Verwendung der Cookies konfigurieren und akzeptieren oder deine Zustimmungsoptionen ändern.

Notwendige

Präferenzen

Analysen und Statistiken

Marketing

Dieser Post ist in der Vorbewertung

Danke für Deinen Projektvorschlag, dieser befindet sich aktuell in der Vorbewertung. Du hörst bald von uns.

Circulator Shorts Winterthur: verbreiten, was Winterthur gelernt hat

Avatar: Gabriel Gabriel

Vorbewertung
Problembeschreibung
Die Smart City Formel der Stadt hat drei Teile: eine wichtige Challenge der Stadt bearbeiten, dabei innovativ vorgehen, und verbreiten was wir daraus gelernt haben. Die Strategie präzisiert, dass das Gelernte intern und extern kommuniziert werden soll. Für die ersten beiden Teile gibt es Strukturen. Das Innovationsprogramm wirkt nach innen, das WinLab als urbanes Reallabor nach aussen, diese Plattform ist der Zugang. Auch die interne Verbreitung ist organisiert: Das Innovationsteam wirkt als Multiplikator in den Departementen, die Innovationscommunity trägt Wissen in den Arbeitsalltag. Für die externe Verbreitung fehlt ein Gefäss. Genau dort müsste die Reichweite über die Verwaltung hinausgehen. Die Folgen lassen sich hier auf der Plattform nachzählen. Die vier zur Förderung vorgeschlagenen Projekte kommen zusammen auf eine kleine Zahl Unterstützungen und Kommentare. Wer nicht ohnehin im Innovationsökosystem unterwegs ist, erfährt von diesen Vorhaben nichts. Dasselbe gilt für die Kreislauflösungen Winterthurer Firmen und städtischer Betriebe. Daraus entstehen vier Probleme, die alle die Stadt betreffen. Erstens skaliert das Gelernte nicht: Erkenntnisse bleiben im Projekt. Zweitens bleibt die Legitimation dünn: Der Stadtrat erhält Berichte, die Bevölkerung sieht nicht, was aus der Innovationsförderung entsteht, die sie finanziert. Drittens ist der Nachschub an Projektideen selbstreferenziell: Eine Plattform, von der nur die Eingeweihten wissen, wird von den Eingeweihten bespielt. Viertens rechnet sich Kommunikation für einzelne Organisationen nicht. Bei den üblichen Preisen für Konzept, Produktion und Kampagne steht der Aufwand in keinem Verhältnis zum Ertrag. Wer eine gute Innovation hat, kommuniziert sie am Ende gar nicht. Dazu kommt ein blinder Fleck. Niemand weiss heute, was es kostet, eine Person ausserhalb der Fachblase mit einer Winterthurer Innovation in Kontakt zu bringen. Solange diese Zahl fehlt, lässt sich Verbreitung weder steuern noch budgetieren noch gegenüber dem Stadtrat verantworten.
Ansatz zur Problemlösung
Entwickelt haben wir das Format für ein Problem, das dem der Stadt ähnelt. Schweizer KMU haben nachhaltige Innovationen, aber sehr wenig Budget, mit dem sich Reichweite einfach kaufen liesse. Unsere Antwort ist eine durchgehende Kette, die auf jeder Stufe einen Multiplikator einbaut. Das Konzept ist auf Wiederholung angelegt, vier Porträts entstehen an einem Drehtag statt an vieren. Die Redaktion arbeitet mit einer erprobten Erzählstruktur und KI statt mit einem leeren Blatt. Die Distribution nutzt die Reichweite der porträtierten Organisation, jene der Plattform und das bezahlte Budget gleichzeitig, optimiert für die Algorithmen der Zielplattformen. Die Messung läuft automatisiert. Erst dieses Ineinandergreifen macht es für eine kleine Organisation überhaupt lohnend, ihre Innovation zu kommunizieren. In diese Methodik ist viel Arbeit geflossen. Verfeinern wollen wir sie nun gemeinsam mit Winterthur, damit die Innovation hier davon profitiert. Konkret: 24 Kurzfilme von 45 bis 90 Sekunden, in sechs Staffeln über zwölf Monate. Vier Porträts pro Staffel, ein Drehtag, ein Distributionszyklus, danach ein Report und eine Anpassung. Jede Organisation bekommt einen fixen Stichtag, an dem ihr Film gleichzeitig auf LinkedIn, Instagram und YouTube live geht. Sie ist damit nicht Gegenstand des Films, sondern Mitverteilerin. Absender ist The Circulator, der unabhängige Kanal zum zirkulären Wirtschaften in der Schweiz. Die Marke haben die Gründungspartner aus Eigenleistung aufgebaut, damit Circular Business und Lifestyle zum neuen Normal werden. Winterthur startet also nicht bei null, sondern auf einem Gefäss, das bereits läuft. Den Piloten drehten wir im Juni und Juli 2026 ausserhalb Winterthurs. Vier Filme, 410'863 Ausspielungen, 12'459 Klicks auf die Firmenwebsites, CHF 1'502 Mediaeinsatz. Das ergibt CHF 4.28 pro tausend Kontakte und zwölf Rappen pro Klick, bei einem Kanal mit nur 137 Followern. Zu sehen auf circulator.ch/de/shorts, instagram.com/the_circulator und linkedin.com/company/the-circulator. Getestet wird nicht, ob Kurzvideos funktionieren, sondern was lokale Reichweite gegenüber nationaler kostet und ob Verwaltungs- und Forschungsthemen gleich gut getragen werden wie Konsumthemen.
Co-Kreation
Beteiligt sind zwei in Winterthur verankerte Personen. Gabriel Rosenthal, Rosenthal Media, Albrechtstrasse 4, hat die strategische Projektleitung und verantwortet Produktion, Schnitt und Distribution. Jojo Casanova-Linder, Mitgründer der Kompotoi AG, ist Host und Kurator. Er tritt als Erzähler auf, nicht als Absender: Kompotoi wird im geförderten Strang nicht porträtiert. Dazu kommt ein Kuratorium, das die Themen jeder Staffel auswählt. Vier Rollen: eine Vertretung der Smart City Programmleitung oder der WinLab-Leitung, eine Person aus der WinLab Partner-Community, der Host und die Redaktion. Sechs Sitzungen à 60 Minuten über zwölf Monate, online möglich. Das Projekt bedient beide Labore. Als institutionelles Vorhaben gehört es ins Co-Creation Lab. Über die offene Themeneingabe, mit der Personen aus der Bevölkerung eigene Vorschläge einbringen, adressiert es zugleich das Citizen Lab. Pro Staffel realisieren wir mindestens einen Vorschlag daraus. Mitentwickelt wird auch die Methodik. Wir bringen eine erprobte Kette von der Konzeption bis zur Distribution mit. Wie sie sich verhält, wenn am anderen Ende ein Forschungslabor oder ein Messnetz für Luftqualität steht statt einer Bäckerei, wissen wir nicht. Auswahlkriterien, Erzählstruktur und Budgetverteilung entwickeln wir deshalb Staffel für Staffel mit dem Kuratorium weiter. Als Partnerin ist der Technopark Winterthur vorgesehen, für die Auswertung streben wir die ZHAW an, die in der WinLab-Leitung ohnehin vertreten ist. Beteiligt sind schliesslich die porträtierten Organisationen. Jede Episode entsteht mit ihnen: Vorgespräch, Freigabe, Dreh vor Ort, gemeinsame Publikation. Ihr Aufwand liegt bei rund zwei Stunden über drei Wochen. Staffel 1 porträtiert die hier vorgeschlagenen Projekte: WintiRoboHub, Bioversum, Bürgernetz Luftqualität und Green Metrics. Sie zahlen nichts. Der geförderte Strang ist für die Porträtierten gratis, niemand kann sich einkaufen. Ein privat finanzierter Strang läuft davon getrennt und erhält keine Fördermittel. Alle Filme stehen der Stadt und der WinLab-Community unbefristet zur Verfügung.
Aktueller Projektstand
Aufbauphase
Nächste/r Schritt/e, für die eine WinLab-Förderung benötigt wird
24 Shorts in sechs Staffeln über zwölf Monate. Kosten CHF 77'400: Produktion 43'200 Redaktion 7'200 Media (Distributionskosten) 9'600 Wissenstransfer 7'000 Messung 5'400 Setup 5'000 Eigenleistung CHF 17'400 beantragt CHF 60'000, also CHF 2'500 pro Film. Ziel sind mind. 1'200'000 Ausspielungen und 25'000 Klicks. Liegt der Kontaktpreis nach sechs Monaten über CHF 12.00, brechen wir ab und zahlen die Restmittel zurück.
Geplanter Start
01/01/2027
Geplantes Ende
31/12/2027
Budget, das für den/die nächsten Schritte benötigt wird (in CHF)
60000
Welcher Smart City-Fokusbereich wird angesprochen?
Individuelles lernen
Kollaborative Ökosysteme
Begründung zum Fokusbereich
Sichtbarkeit verbindet die Winterthurer Innovationsprojekte untereinander und macht ihre Lösungen für die Bevölkerung in 60 Sekunden verständlich.
Was wird sonst noch gewünscht/benötigt?
Neben der Förderung wünschen wir uns vier Dinge, die nichts kosten und wenig Zeit brauchen. Erstens eine Ansprechperson aus der Smart City Programmleitung oder der WinLab-Leitung für das Kuratorium, sechs Sitzungen à 60 Minuten, online möglich. Zweitens Zugang zu Themen und Orten, also Vermittlung zu städtischen Bereichen und Betrieben sowie Drehbewilligungen auf städtischem Areal. Drittens die Mitverbreitung über die Kanäle der Stadt und der Departemente, was die Reichweite ohne zusätzliche Kosten erhöht. Viertens einen Slot an einem WinLab-Community-Anlass für die Ergebnisse zur Halbzeit und am Schluss. Umgekehrt bringen wir eine Bühne mit, und zwar zum passenden Zeitpunkt. Das nächste Circulator Forum ist für das erste Semester 2028 geplant, also unmittelbar nach Projektende. Das Forum ist der nationale Treffpunkt der Circular Business und Lifestyle Community und offizieller Side Event des World Circular Economy Forum. Es versammelt 400 handverlesene Teilnehmende aus Wirtschaft, Finanz, Politik, Wissenschaft und Medien sowie Fachleute aus über zehn Ländern. Das WinLab präsentiert dort seine Ergebnisse aus diesem Projekt. Wir stellen dafür drei Gefässe zur Verfügung, ohne Kosten für die Stadt: eine der sechs co-kuratierten Fokus Lounges zur Frage, wie Städte ihr Innovationswissen aus der Fachblase holen, einen Video Podcast von 12 bis 15 Minuten mit der Smart City Programmleitung, sowie einen Platz auf dem B2B Marktplatz für eine Winterthurer Lösung aus den sechs Staffeln. Der Zeitplan passt: Schlussbericht, offener Datensatz und Playbook liegen im Dezember 2027 vor, das Forum im ersten Semester 2028 ist die erste nationale Bühne danach. Noch ein Punkt zur Zeit nach der Förderung. Die Kanäle bleiben bei The Circulator und werden von uns weiterbetrieben. Ein Kanal, der einer Verwaltungseinheit übergeben wird, hat danach niemanden, der ihn pflegt, und ist innert eines Jahres tot. Die Stadt erhält den dauerhaften Zugang zu einem betriebenen Gefäss, ohne Betriebskosten und ohne Personalbindung.
  • Albrechtstrasse 4, 8406 Winterthur

Kommentar

Bestätigen

Bitte melden Sie sich an

Das Passwort ist zu kurz.

Teilen