Pilotierungsphase Sommer 2026
Hitzetelefon
Mit dem Hitzetelefon wird in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Roten Kreuz ein kostenloses Präventions- und Beratungsangebot während Hitzewellen getestet. Es richtet sich primär an Senior:innen über 75 Jahren, die zuhause leben.
Ab Hitzewarnstufe 3 werden die angemeldeten Personen einmal täglich durch geschulte Mitarbeitende der Curena-Notrufzentrale telefonisch kontaktiert. Die Mitarbeitenden erkundigen sich nach dem Befinden, geben Verhaltenstipps und vermitteln bei Bedarf Unterstützung.
Im Rahmen des Pilotprojekts liegt der Fokus auf die am stärksten hitzebelasteten Quartiere in Winterthur (Altstadt, Grüze, Tössfeld, Eichliacker). Senior:innen in diesen Quartieren werden via Briefversand über das Angebot informiert. Es dürfen sich jedoch auch Personen aus anderen Quartieren für das Angebot anmelden.
Info-Broschüre für Kindertagesstätten und Kleinkind-Betreuung in Winterthur
Alle 52 KiTas in Winterthur werden mittels Informationsbroschüre auf Gefahren von Hitze sowie auf praxisdienliche Verahltenstipps aufmerksam gemacht werden. Die Broschüre enthält zudem Best-Practice-Beispiele für Aktivitäten mit Kindern an heissen Tagen sowie Informationen zu kühlen Aufenthaltsorten in Winterthur.
Mehr Informationen zum Hitzeschutz von Kleinkindern
Download Hitze-Broschüre für Kindertagesstätten und Tagesfamilien
Unterbringung von älteren Personen aus den Alterszentren in Schutzräumen
Die Schutzräume des Zivilschutzes verfügen über ein konstant kühles Raumklima. Im Rahmen des Pilotprojekts wird geprüft, ob diese Eigenschaft für den Hitzeschutz der Bevölkerung genutzt werden kann.
Zur Überprüfung der Praxistauglichkeit wird ein Versuch mit Bewohnenden des Alterszentrums Rosental durchgeführt. Dabei wird eine kurzfristige Unterbringung in einer Zivilschutzanlage simuliert.
Beschattung und Kühlung Fischmarkt beim Alterszentrum Neumarkt
Das Alterszentrum Neumarkt (AZN) befindet sich in der Winterthurer Altstadt uns hat als einziges Winterthurer Alterszentrum keinen eigenen Park oder begrünten Aussenraum zur Verfügung. Der Fischmarkt (Aussenplatz hinter dem AZN) ist zur Hälfte vom AZN gemietet und kann von den Mitarbeitenden und Bewohnenden als Aussenraum genutzt werden. Da der Platz jedoch mehrheitlich aus Pflastersteinen besteht, erhitzt er sich bei Hitze sehr stark und bietet keine Abkühlung für die Bewohnenden.
Im Rahmen des Pilotprojekts werden Massnahmen zur Beschattung und Kühlung des Fischmarkts getestet. Es soll untersucht werden, wie kühle Zonen auf dem Fischmarkt geschaffen werden können und welche Massnahmen umsetzbar sind.
Schatten für Menschen, die sich vorwiegend im Freien aufhalten und Obdachlose
Menschen, die sich nicht in Räumen aufhalten (können), sind der Hitze besonders stark ausgesetzt. Bei der Anlaufstelle können sich diese Personen gut und sicher aufhalten, jedoch fehlt es dort an schattigen Plätzen. Im Rahmen des Pilotprojekts werden Schattenplätze geschaffen und Bedürfnisse der Zielgruppe eruiert.
Karte kühler Orte
In einem partizipativen Verfahren werden kühle Orte in Winterthur gesammelt und auf einer Karte aufgeführt. Der Prototyp der Karte soll in Zukunft weiter ausgearbeitet werden.
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